Der TagLehrer soll Schüler verprügelt haben - mögliche rassistische Motive
An einer Schule im brandenburgischen Cottbus steht ein Lehrer im Verdacht, mehrmals Schüler verprügelt zu haben. Einer der Schüler soll so starke Verletzungen erlitten haben, dass er drei Tage lang stationär in einer Klinik behandelt werden musste, berichtet der RBB. Der Lehrer soll dem Jungen zunächst einen Schlag in den Nacken versetzt und dann den Tisch gegen seine Brust gestoßen haben.
Bei dem Jungen wurde ein Halswirbelsäulen-Schleudertrauma und eine Thoraxprellung festgestellt und er litt kurzzeitig unter starker Atemnot. In einem weiteren Fall soll der Lehrer einem aus Tschetschenien stammenden 12-Jährigen einen Schlag gegen den Oberarm versetzt und ihm dann in den Rücken getreten haben.
Nach RBB-Informationen aus Sicherheitskreisen könnten die mutmaßlichen Attacken des Lehrers als Verdacht auf rassistisch motivierter Straftaten eingestuft werden. Die Ermittlungsbehörden prüfen die erhobenen Vorwürfe derzeit noch und haben bislang keine Anklage erhoben.