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Der TagLinken-Chef Pantisano rudert zurück – und bittet um Entschuldigung

22.06.2026, 11:33 Uhr
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Er hat keinen leichten Start als neuer Linken-Chef: Luigi Pantisano. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)

Mit seinen Aussagen über eine angeblich "faschistische Politik" der CDU hat sich der neue Linken-Chef Luigi Pantisano nicht gerade beliebt gemacht. Jetzt versucht er offenbar, die Wogen zu glätten. "Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch", so Pantisano. "Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen." Seine Sorge über ein "mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD" bleibe aber bestehen.

Pantisano hatte am Wochenende in einem "Bild"-Interview die CDU scharf angegriffen und gesagt: "Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst." Mehrere Unionspolitiker wie CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann reagierten empört. Auch in der Linken gab es Irritationen. Pantisano hatte schon am Wochenende klargestellt, dass die Formulierung unglücklich und verkürzt sei.

Quelle: ntv.de