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Der TagLocken US-Ermittler weiteren NSA-Whistleblower?

24.08.2016, 10:48 Uhr

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Woher bekamen Hacker die Programme "Epicbanana" und "Buzzdirection"? (Foto: dpa)

Im Cyberspace versuchen US-Behörden womöglich derzeit, einen weiteren Whistleblower beim US-Geheimdienst NSA ausfindig zu machen.

  • Vergangene Woche hatte eine Gruppe unter dem Namen "Shadow Brokers" eine Auktion von NSA-Cyberwaffen angekündigt. Das US-Magazin "The Intercept" prüfte die angebotene Software und kam zu dem Schluss: Die Werkzeuge stammen tatsächlich von der National Security Agency. Dies konnten die Journalisten aus Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden herleiten.

  • Dies bedeutet: Entweder ist der Anbieter der gestohlenen Software ins System des US-Geheimdienstes eingedrungen, oder sie wurde ihm von einem weiteren Whistleblower bei der NSA zugespielt.

  • Blogger "Krypt3ia" analysierte daraufhin Transfers der digitalen Währung Bitcoin im Zusammenhang mit "Shadow Brokers" und mutmaßt, dass US-Regierungsstellen gezielt Geld an die Hacker überweisen, um nachzuverfolgen, wer es ausgeben wird. Bitcoins sind eindeutig identifizierbar.

Quelle: ntv.de