Der TagLocken US-Ermittler weiteren NSA-Whistleblower?
Im Cyberspace versuchen US-Behörden womöglich derzeit, einen weiteren Whistleblower beim US-Geheimdienst NSA ausfindig zu machen.
Vergangene Woche hatte eine Gruppe unter dem Namen "Shadow Brokers" eine Auktion von NSA-Cyberwaffen angekündigt. Das US-Magazin "The Intercept" prüfte die angebotene Software und kam zu dem Schluss: Die Werkzeuge stammen tatsächlich von der National Security Agency. Dies konnten die Journalisten aus Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden herleiten.
Dies bedeutet: Entweder ist der Anbieter der gestohlenen Software ins System des US-Geheimdienstes eingedrungen, oder sie wurde ihm von einem weiteren Whistleblower bei der NSA zugespielt.
Blogger "Krypt3ia" analysierte daraufhin Transfers der digitalen Währung Bitcoin im Zusammenhang mit "Shadow Brokers" und mutmaßt, dass US-Regierungsstellen gezielt Geld an die Hacker überweisen, um nachzuverfolgen, wer es ausgeben wird. Bitcoins sind eindeutig identifizierbar.