Der TagLübeck versinkt unter dicker Schneedecke
Während die extreme Kälte in den meisten Regionen häufiger die Sonne als den Schnee mitbringt, sieht es an der Ostseeküste derzeit ganz anders aus. Grund ist der sogenannte "Lake Effect". Dieser Begriff beschreibt die Bildung von kräftigen Schneeschauern, sobald hochreichende arktische Kaltluft längere Zeit über offenes Wasser strömt und dann auf Land trifft. Das Wasser ist in diesem Fall eben die Ostsee, von wo einige Schneepakete landeinwärts gezogen sind. Mit entsprechenden Schneehöhen: rund um Lübeck 30 bis 35 Zentimeter, Greifswald vermeldet 26 Zentimeter. Auf Rügen (Kap Arkona) sind es 10 Zentimeter. Selbst der Wettermelder in Hamburg konnte heute in der Früh 7 Zentimeter Gesamtschneehöhe messen. Zudem sorgt der mitunter kräftige Wind für Schneeverwehungen. Björn Alexander