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Der TagMädchen vor Zug geschubst? Verdächtiger kommt in Psychiatrie

29.08.2025, 18:52 Uhr

Gut zwei Wochen nach dem Tod einer 16-Jährigen am Bahnhof Friedland ist ein 31 Jahre alter Mann per Unterbringungsbefehl in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Der Mann steht im dringenden Verdacht, das Mädchen am 11. August vorsätzlich vor einen durchfahrenden Güterzug gestoßen zu haben. Zunächst war von einem Unglück ausgegangen worden. DNA-Spuren des Mannes an der Schulter der Getöteten führten zu seiner Identifizierung. Der Beschuldigte bestritt die Tat und hatte zum Tatzeitpunkt 1,35 Promille Alkohol im Blut.

Die Staatsanwaltschaft berichtete, dass der Mann psychische Auffälligkeiten gezeigt habe und bereits wegen paranoider Schizophrenie diagnostiziert wurde. Ob er im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe antreten oder dauerhaft in einer Klinik bleiben wird, ist offen. Der Iraker war 2022 erstmals von der Bundespolizei kontrolliert worden, sein Asylbegehren wurde abgelehnt, eine Abschiebung bislang jedoch nicht vollzogen.

Quelle: ntv.de