Der TagMann mit KZ-Tattoo legt Revision ein
Bundesweit machte ein NPD-Kommunalpolitiker Schlagzeilen, der sich die Umrisse eines Konzentrationslagers und den Auschwitz-Spruch "Jedem das Seine" auf den Rücken tätowiert hatte und diese in einem Schwimmbad in Oranienburg zeigte. Der Fall ist allerdings weiter ein Thema für die Justiz:
Der Verteidiger des 28-Jährigen legt Revision gegen das Urteil von acht Monaten Haft ohne Bewährung wegen Volksverhetzung ein.
Nun müsse das Brandenburgische Oberlandesgericht prüfen, ob es in dem Prozess Rechtsfehler gab, teilt das Landgericht Neuruppin mit.
Das Amtsgericht Oranienburg hatte den 28-Jährigen in erster Instanz zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. In zweiter Instanz verhängten die Neuruppiner Richter gegen ihn eine Haftstrafe, diesmal ohne Bewährung.