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Der TagMarius Müller-Westernhagen rechnet ab, auch mit Schröder

25.03.2022, 11:10 Uhr

Nach acht Jahren hat Marius Müller-Westernhagen erstmals wieder eine Single eingespielt. Im Song "Zeitgeist" rechnet der 73-Jährige mit politischen und gesellschaftlichen Oberflächlichkeiten ab. Das von Gitarren geprägte, rockige Stück wurde am Freitag veröffentlicht, es stammt aus dem kommenden Album "Das eine Leben".

Dieses 23. Studiowerk des Deutschrock-Musikers soll nach Angaben der Plattenfirma Sony am 20. Mai erscheinen. Zuletzt hatte Müller-Westernhagen vor knapp drei Jahren eine Blues-Version seines Erfolgsalbums "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz" von 1978 eingespielt. Das neue Album schrieb der Sänger nach eigenen Angaben während eines Corona-Lockdowns in Südafrika.

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Hm. So richtig ökologisch wertvoll sieht das jetzt aber auch nicht aus ... (Foto: dpa)

Im Video zu "Zeitgeist" wandelt Müller-Westernhagen zwischen Bling-Bling, Heidi Klum, Donald Trump, aber auch Kriegsbildern mit Ukraine-Bezug, auf Hitler folgt Putin. Umweltzerstörung ist ebenso Thema wie der Protest dagegen. Auch Corona, Flucht, MeToo-Bewegung, "Black Lives Matter" oder Handysucht werden angerissen. "Wenn du nichts kannst, tu einfach so", singt Müller-Westernhagen dazu. Und klagt Ignoranz an: "Ich schrie so laut ich konnte, während du dich sonntest." Der Lack sei inzwischen ab, aber jeder hoffe auf ein gutes Ende. Auch Ex-Kanzler Schröder und Putin-Freund Gerhard Schröder bleibt nicht verschont.

Quelle: ntv.de