Der Tag

Der TagMehr Bundeswehrsoldaten leiden unter Traumastörung

15.04.2016, 09:57 Uhr

Immer mehr Bundeswehrsoldaten leiden unter einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und lassen sich deshalb behandeln.

  • Im Jahr 2015 gab es 235 erstmalige PTBS-Patienten, wie die "Rheinischen Post" unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken berichtete. Das seien 15 Prozent mehr als im Vorjahr, als die Zahl bei 204 Erstpatienten lag.

  • Die durchschnittliche Wartezeit für eine Behandlung liegt demnach zwischen drei und sechs Monaten. Linken-Verteidigungsexpertin Katrin Kunert nannte den Umgang mit PTBS-Opfern beschämend. Sie kritisierte, dass die Truppe die Fallzahlen keinen konkreten Einsätzen mehr zuordne, obwohl diese Statistiken noch vor fünf Jahren erhoben worden seien.

Quelle: ntv.de