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Der TagMehr als 100 Menschen getötet: Kolumbiens Präsident erklärt ELN-Rebellen den Krieg

20.01.2025, 22:04 Uhr

Nach heftigen Kämpfen in Kolumbien in den vergangenen Tagen mit mindestens 100 Toten hat Präsident Gustavo Petro der Guerillagruppe ELN den Krieg erklärt. Die ELN habe "den Krieg gewählt und wird den Krieg bekommen", erklärte Petro.

Seit Donnerstag waren im Nordosten des Landes bei Kämpfen zwischen der ELN und Splittergruppen der früheren Guerillaorganisation Farc rund 80 Menschen getötet und 11.000 weitere Menschen vertrieben worden. Am Montag wurden dann weitere mindestens 20 Tote bei Kämpfen im Süden des Landes zwischen rivalisierenden Gruppen von Farc-Abtrünnigen gemeldet.

Rund 5000 Soldaten der kolumbianischen Armee wurden bereits in das nordöstliche Gebiet von Catatumbo an der Grenze zu Venezuela entsandt.

Ein Armeevertreter sagte über die ELN-Rebellen: "Sie haben Menschen aus ihren Häusern geholt und sie auf elende Weise ermordet. (...) Es ist unsere Aufgabe als nationale Armee, das Gebiet zu stabilisieren."

Quelle: ntv.de