Der TagMehr als 160 Umweltschützer weltweit ermordet
Es sind Zahlen, die bestürzt machen. Mindestens 164 Umweltschützer und Landrechtsaktivisten sind nach Angaben der Organisation Global Witness im vergangenen Jahr ermordet worden. Die getöteten Aktivisten haben sich gegen die Ausbeutung von Land und natürlichen Ressourcen durch Bergbau, Abholzung oder Landwirtschaft eingesetzt. Etliche weitere Menschen seien durch Gewalt, Einschüchterung oder den Missbrauch von Anti-Protest-Gesetzen zum Schweigen gebracht worden.
Am gefährlichsten leben Umweltschützer demnach auf den Philippinen: Hier wurden im vergangenen Jahr 30 Menschen ermordet. Danach folgen Kolumbien mit 24 und Indien mit 23 Morden. Opfer sind demnach häufig Eingeborene, die ihr Land verteidigen wollen. Sie werden als Terroristen oder Kriminelle bezeichnet.