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Der TagMehr als 200 Kugelbomben in Paketen bestellt – Durchsuchungen in Bayern

18.12.2025, 10:59 Uhr

Der Zoll hat im bayerischen Landkreis Günzburg mehr als 200 Kugelbomben beschlagnahmt, die per Post aus Osteuropa bestellt wurden. Die illegalen starken Feuerwerkskörper seien bereits Mitte Oktober bei einem 26-Jährigen gefunden, der sie für sich und neun weitere Beschuldigte bestellt haben soll, erklären das Zollfahndungsamt München und die Staatsanwaltschaft Memmingen. Die Wohnungen der neun mutmaßlichen Abnehmer wurden an diesem Montag durchsucht. Damit wollten die Ermittler sicherstellen, dass dort keine Kugelbomben mehr lagerten. Beschlagnahmt worden seien "geringe Mengen verbotener Pyrotechnik". Anhaltspunkte für Pläne zur Begehung weiterer Straftaten mit den Kugelbomben lagen nicht vor.

Die Kugelbomben waren in Paketen entdeckt worden. Die Ermittler schreiben mit Blick auf den 26-Jährigen: "In Erscheinung ist er bei der Postkontrolle durch Zollbeamte des Hauptzollamtes Ulm getreten, als diese am 13.10.2025 vier an ihn gerichtete Pakete mit je 25 Kilogramm Gewicht bei einem Ulmer Versanddienstleister kontrollierten und dabei sowohl auf illegale Feuerwerkskörper, als auch auf mehrere Kugelbomben aus Osteuropa stießen. "

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Kugelbomben sind aufgrund ihrer hohen Explosivkraft nicht für den privaten Gebrauch zugelassen. (Foto: dpa)

Quelle: ntv.de