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Der TagMenschenrechtler kritisieren Belgiens Antiterrorkampf

04.11.2016, 09:07 Uhr

Die belgischen Behörden haben nach den Anschlägen in Paris und Brüssel hart gegen Terrorverdächtige durchgegriffen. Zum Teil sei dieser Kampf gegen den Terrorismus jedoch zu hart, kritisieren Menschenrechtler.

  • Die Organisation Human Rights Watch (HRW) kritisiert, das Land habe bedenkliche Antiterror-Gesetze verabschiedet, zudem habe es überzogene Polizeieinsätze gegeben, heißt es in einem HRW-Bericht.

  • Die Organisation kritisiert unter anderem Fälle von langer Einzelhaft sowie verbaler und körperlicher Gewalt gegen Terrorverdächtige. Einige von ihnen seien als "schmutziger Araber" oder "schmutziger Terrorist" beschimpft worden, schrieb die Autorin Letta Tayler.

  • In zehn Fällen hätten Befragte von überzogener Polizeigewalt berichtet: Sie seien geschlagen oder gegen Autos geschubst worden.

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Quelle: ntv.de