Der TagMerck-Chef verlässt wegen Anschlag Trumps Gremium

Rechtsextreme in den USA fühlen sich dadurch, dass US-Präsident Donald Trump auf den Anschlag von Charlottesville einfach gar nicht reagiert, bestätigt. Bei allen anderen sorgt dieses Verhalten für Entrüstung. Auch einer seiner Berater nimmt nun den Hut.
Der Chef des US-Pharmakonzerns Merck hat aus Protest das Beratergremium des Präsidenten verlassen. Kenneth Frazier erklärte, die Führung des Landes müsse "zu unseren grundsätzlichen Ansichten stehen, indem sie Äußerungen von Hass, Fanatismus und eine Überlegenheit bestimmter Gruppen klar zurückweist". Diese liefen dem amerikanischen Ideal zuwider, dass alle Menschen gleich seien.
Trump antwortete mit Spott und erwiderte kurze Zeit später per Twitter, der Merck-Chef werde dann wohl jetzt mehr Zeit haben, die hohen Arzneimittelpreise zu senken.