Der TagMesserattacke, Angriff auf Kneipe, Hitlergruß: Berliner Neonazi muss in Haft
Nach einem Messerangriff auf einen Jamaikaner hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten einen Neuköllner Neonazi zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.
Der Vorfall ereignete sich am 4. Juli 2021 in den frühen Morgenstunden vor einer Diskothek in Neukölln. Zwischen den beiden Männern entwickelte sich eine verbale und körperliche Auseinandersetzung. Als diese bereits vorbei war, habe der 29-Jährige ein Cuttermesser gezogen und dem Jamaikaner eine vier Zentimeter lange Verletzung am Hals zugefügt, erklärte das Gericht. Er habe die Halsschlagader dabei nur knapp verfehlt.
Außerdem stellte das Gericht fest, dass der Mann 2018 zusammen mit anderen eine linke Szenekneipe in Neukölln attackiert und sich an einer Schlägerei mit den Kneipenbesuchern beteiligt hatte.
Verurteilt wurde er außerdem für das Zeigen des Hitlergrußes in der Öffentlichkeit, das Tragen eines Hakenkreuzes und eines Abzeichens der verbotenen rechtsextremen Gruppe Combat 18.