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Der TagMexikanische Ureinwohner erinnern an Zerstörung der Azteken-Hauptstadt vor 500 Jahren

13.08.2021, 21:27 Uhr
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Anlässlich des Jubiläums der Zerstörung von Tenochtitlan, wurde im Zentrum von Mexiko-Stadt eine Pyramide errichtet. (Foto: picture alliance/dpa)

In Mexiko haben Ureinwohner aus verschiedenen Regionen des Landes der Eroberung und Zerstörung der Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan durch die Spanier vor 500 Jahren gedacht. Auf dem zentralen Platz von Mexiko-Stadt, dem Zócalo, feierten die mit Federn und traditionellen Ornamenten auf der Haut geschmückten Indigenen bereits mit Tänzen ihren Widerstand gegen die Eroberer aus Europa.

Mehrere hundert Vertreter indigener Völker wie der Nahuas, Chichimeken oder Mayas begingen den Donnerstag als den letzten Tag, an dem ihre Vorfahren noch ihre Unabhängigkeit und Souveränität hatten. Der 13. August 1521 gilt als der Tag, an dem die Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan an die Spanier fiel und deren Reich von den Eroberern um Hernán Cortés zerstört wurde.

Auf den Ruinen der für ihre Hochkultur berühmten Azteken-Stadt erbauten die Spanier ihre katholischen Kirchen, der Zócalo blieb auch nach der Zerstörung Tenochtitlans der zentrale Platz der Stadt - mit einer mächtigen Kathedrale.

Quelle: ntv.de