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Der TagMickrige Lebensmittelpakete für arme Kinder sorgen für Ärger unter Briten

13.01.2021, 17:32 Uhr

In Großbritannien hat die Verteilung von qualitativ minderwertigen und dürftigen Lebensmittelpaketen an Kinder aus armen Familien für Empörung gesorgt. Die während des Corona-Lockdowns versendeten Pakete seien "eine Beleidigung", sagte der britische Premierminister Boris Johnson nun.

Zuvor hatte sich das Foto einer Mutter, das den Inhalt des mageren Pakets zeigte, in den sozialen Netzwerken verbreitet. Die Pakete enthielten drei Äpfel, zwei Bananen, zwei Karotten, zwei Kartoffeln, eine Dose Bohnen, ein Brot mit Käsescheiben, Nudeln und fünf Süßigkeitenriegel. Der Wert beträgt rund fünf Pfund (5,60 Euro). Er ersetzt Essensgutscheine im Wert von 30 Pfund, die bedürftigen Kinder eigentlich zustehen, um in der Schule Mahlzeiten zu erhalten.

Mit den Essenspaketen sollen Eltern nun angesichts der Schulschließungen während des Lockdowns für ihre Kinder zu Hause "ein einfaches und gesundes Mittagessen" für die gesamte Arbeitswoche zubereiten.

Quelle: ntv.de