Der TagMindestens 30 Tote durch schweren Wintersturm in den USA
Eisige Kälte, Schneechaos und Glätte: Weite Teile der USA ächzen weiter unter den Auswirkungen des extremen Winterwetters. Der Sturm kostete Medienberichten zufolge inzwischen mindestens 30 Menschen das Leben. Die Todesursachen umfassen demnach Unterkühlung sowie Unfälle im Zusammenhang mit Verkehr, Schlittenfahrten und Schneepflügen. Die jüngste Opferbilanz umfasst auch sieben Passagiere eines abgestürzten Kleinflugzeugs im Bundesstaat Maine. Wie die US-Luftfahrtbehörde FAA mitteilte, geriet die Maschine am Sonntagabend beim Start in einen Schneesturm. Wegen der anhaltend starken Schneefälle waren zudem mehr als 530.000 Haushalte ohne Strom.
Die Polarkaltfront war am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA gezogen und traf Bundesstaaten von New Mexico bis Maine mit einer Mischung aus starkem Schneefall, heftigem Wind und Eisregen. Auch die Ostküstenstädte Washington und New York waren betroffen. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben. In nördlichen Bundesstaaten wurde vor lebensbedrohlicher Kälte von bis zu Minus 45 Grad Celsius auch in den kommenden Tagen gewarnt.