Der TagMindestens zwei Migranten vor spanischer Mittelmeerküste ertrunken
Mindestens zwei Migranten sind beim Versuch, die Südküste Spaniens schwimmend zu erreichen, im Mittelmeer ertrunken. Mehr als hundert Bootsgeflüchtete seien am frühen Vormittag vor Erreichen der Küste der Region Andalusien mutmaßlich von Schlepperbanden gezwungen worden, ins Wasser zu springen, berichteten der staatliche TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher der Rettungsteams. Nach der jüngsten Zählung seien mehr als 120 Geflüchtete am Strand von Adra circa 80 Kilometer westlich von Almería lebend geborgen worden. Einer der geretteten Migranten schwebe allerdings in Lebensgefahr. Die beiden Boote stachen den Erkenntnissen zufolge in Marokko in See. Die Bootsführer hätten auf hoher See entkommen können, hieß es. Für die lebensgefährliche Überfahrt zahlen die Geflüchteten Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen zufolge oft mehr als 5000 Euro.
