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Der TagMit Mini-Kamera zum Führerschein: Betrug auf Rekordniveau

30.03.2026, 10:50 Uhr

Versteckte Ohrhörer, Mini-Kameras oder sogar Doppelgänger: Bei der Führerscheinprüfung wird immer raffinierter betrogen. Mehr als 4.200 Täuschungsversuche sind im vergangenen Jahr bei theoretischen Prüfungen registriert worden. Das geht aus den Daten des Tüv-Verbands hervor. Damit bleibt der Prüfungsbetrug nach starken Zuwächsen in den Vorjahren ein Problem, 2023 waren es 3.759 Fälle, 2024 4.198. "Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich der Prüfungsbetrug nach einem starken Anstieg in den Vorjahren auf einem hohen Niveau stabilisiert", sagte Fani Zaneta vom Tüv-Verband. Zugleich gebe es vermutlich ein großes Dunkelfeld, da nur ein Teil der Täuschungen entdeckt werde.

Auffällig ist der Einsatz technischer Hilfsmittel: In mehr als jedem dritten Fall (36 Prozent) kamen etwa Mini-Kameras oder kaum sichtbare Ohrhörer zum Einsatz. Auch Doppelgänger sind keine Seltenheit: In weiteren Fällen legten sogenannte Stellvertreter die Prüfung ab. Insgesamt sei inzwischen gut jeder zweite Betrugsversuch (52 Prozent) professionell organisiert, so der Tüv-Verband.

Quelle: ntv.de