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Der TagMittelamerika-Staaten schmieden Bündnis

24.08.2016, 07:55 Uhr

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Das "MS" an der Hauswand steht für das kriminelle Netzwerk "Mara Salvatrucha". (Foto: REUTERS)

Guatemala, El Salvador und Honduras bilden das Dreieck des Nordens – eine der gefährlichsten Regionen der Welt. Nun wollen die Länder im Kampf gegen die organisierte Kriminalität künftig enger zusammenarbeiten.

  • Dafür stellen die drei mittelamerikanischen Länder gemeinsame Sicherheitskräfte auf, wie die Staatschefs mitteilten. Zudem sollen die Behörden in Zukunft Geheimdienstinformationen miteinander austauschen, gemeinsame Operationen durchführen und Verdächtige untereinander ausliefern.

  • "Wir Mittelamerikaner müssen dafür kämpfen, dass wieder Frieden und Ruhe in diesen Breiten eintritt. Darauf haben wir als Menschen ein Recht", sagte der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández.

  • Für den Großteil der Gewalt im Dreieck des Nordens sind Jugendbanden verantwortlich. Die sogenannten Mara Salvatrucha sind in Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt und über die Landesgrenzen hinweg miteinander verbunden.

Quelle: ntv.de