Der TagMittelamerika-Staaten schmieden Bündnis
Guatemala, El Salvador und Honduras bilden das Dreieck des Nordens – eine der gefährlichsten Regionen der Welt. Nun wollen die Länder im Kampf gegen die organisierte Kriminalität künftig enger zusammenarbeiten.
Dafür stellen die drei mittelamerikanischen Länder gemeinsame Sicherheitskräfte auf, wie die Staatschefs mitteilten. Zudem sollen die Behörden in Zukunft Geheimdienstinformationen miteinander austauschen, gemeinsame Operationen durchführen und Verdächtige untereinander ausliefern.
"Wir Mittelamerikaner müssen dafür kämpfen, dass wieder Frieden und Ruhe in diesen Breiten eintritt. Darauf haben wir als Menschen ein Recht", sagte der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández.
Für den Großteil der Gewalt im Dreieck des Nordens sind Jugendbanden verantwortlich. Die sogenannten Mara Salvatrucha sind in Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt und über die Landesgrenzen hinweg miteinander verbunden.