Das war Mittwoch, der 9. November 2016
Um das Thema des heutigen Tages brauche ich heute nicht lange herumzureden: Der Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA hat wohl alle mindestens überrascht: Und nun? – nun weiß niemand so recht, was die Wahl Donald Trumps am Ende für die USA und die Welt bedeuten wird. Sicherlich, im Wahlkampf hat er viel angekündigt: Er will eine Mauer zu Mexiko bauen, hält nichts von TTIP und findet das Grundrecht auf Waffenbesitz wichtig. Aber was wird er davon tatsächlich umsetzen (können)? Wir werden es in den nächsten Jahren erfahren. Für die nächsten Stunden möchte ich Ihnen nochmals unseren Liveticker ans Herz legen.
Diese Texte zur US-Wahl fanden Sie heute besonders lesenswert:
Die Welt dreht sich trotzdem weiter. Gute Nacht!
Mann missbraucht Partnerin zu Tode
Ein in Mönchengladbach festgenommener 68-jähriger Mann soll seine Lebenspartnerin sexuell zu Tode missbraucht haben. Sie sei an inneren Blutungen gestorben, erklärte die Polizei. Dem Mann wird nun Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs vorgeworfen, der Täter hat bereits gestanden. Am Sonntagabend war das Paar in einem Lokal gewesen. Die 55-jährige Frau trank dort so viel Alkohol, dass noch zwei andere Männer halfen, sie nach Hause zu bringen. Als das Paar allein war, nutzte der 68-Jährige die Wehrlosigkeit der Frau aus, um Sexualpraktiken an ihr auszuüben. Anschließend wusch er das Opfer, zog es um, legte es auf ein Bett und rief den Notarzt. Aufgrund der Verletzungen hatte die Notärztin sofort den Verdacht, dass die 55-Jährige möglicherweise getötet wurde und alarmierte die Polizei.
Überdimensionale Spiegeleier zieren Santiago
Auf die Idee muss man erst mal kommen: Der niederländische Künstler Henk Hofstra präsentiert im Rahmen des "Hecho en Casa"-Festivals in Santiago riesige Spiegeleier. Das Kunstwerk heißt "Art-Eggcident".
Gehälter von Führungskräften steigen
Die Jahresgehälter der Führungskräfte in Deutschland sind binnen Jahresfrist im Schnitt um 3,2 Prozent auf nunmehr durchschnittlich 122.000 Euro gestiegen. Dies ergab eine neue Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum auf Basis von Daten aus 1000 Unternehmen. Die obere Führungsebene verbuchte demnach mit 3,3 Prozent den höchsten Gehaltszuwachs, auf der mittleren und auf der operativen Führungsebene stiegen die Gehälter um jeweils 3,2 Prozent. Während Führungskräfte im mittleren Management durchschnittlich 105.000 Euro verdienen, erhalten sie auf der oberen Führungsebene mit 166.000 Euro rund die Hälfte mehr und auf der operativen Führungsebene mit 76.000 Euro etwa 30 Prozent weniger.
Hirnchip lässt gelähmte Affen wieder laufen
Mithilfe eines Hirnchips und weiterer Implantate können gelähmte Affen wieder gehen. Das System überbrückt die zerstörten Leitungsbahnen im Rückenmark und schafft so eine Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Bein - und zwar völlig kabellos. Das berichten Wissenschaftler um Grégoire Courtine vom Swiss Federal Institute of Technology in Lausanne (Schweiz) im Fachblatt "Nature". Allerdings wird es noch ein paar Jahre dauern, bis die Technik beim Menschen angewendet werden kann.
Mehr zu dem Chip für gelähmte Affen lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.
Russland: Vier Tote bei Dacheinsturz
Beim Einsturz eines Daches in einer russischen Rüstungsfabrik sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Das Dach der Halle in der Ural-Metropole Jekaterinburg brach aufgrund enormer Schneemassen zusammen. Die Rettungskräfte konnten rund 100 Menschen in Sicherheit bringen, 14 Menschen wurden verletzt. Das Dach stürzte auf einer Fläche von etwa 800 Quadratmetern ein.
Videos des Tages
Peta will Martinsgans-Essen abschaffen
Die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland würde gern das Martinsgans-Essen abschaffen. Die Kampagne "Christen für Tiere" in der Peta-Organisation erklärte, die Erinnerung an Sankt Martin stehe unter dem Motto der Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Das Verzehren eines Mitgeschöpfs stehe im Widerspruch zum Wesen des Heiligen. "Tradition und Tierleid müssen nicht Hand in Hand gehen", so die Theologin Julia Bielecki. Es gebe heutzutage eine reiche Auswahl pflanzlicher Lebensmittel, für die kein Tier leiden müsse.
Berliner gedenken des Mauerfalls
9. November? Da war doch noch etwas anderes. Nein, natürlich haben wir das Datum nicht vergessen. Nur gibt es im Journalismus die eiserne Regel: Jubiläen, die sich nicht durch fünf teilen lassen, sind keine Jubiläen. Also gibt es dann meist auch keine große Berichterstattung. Doch an dieser Stelle möchte ich das historische Datum dennoch würdigen. Also: Während in den USA ein Mann an die Macht kommt, der eine Mauer errichten will, gedenken die Berliner heute an den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989.
WhatsApp stoppt Datenweitergabe an Facebook
Nach dem Einschreiten von Datenschützern hat Facebook die Weitergabe von Daten europäischer WhatsApp-Nutzer an den Mutterkonzern ausgesetzt. Der vorläufige Stopp solle Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen, und Facebook die Zeit, diese abzuwägen, erklärte der Konzern. WhatsApp hatte angekündigt, künftig die Telefonnummer des Nutzers an Facebook weiterzugegeben. Außerdem sollen mit der Konzernmutter Informationen darüber geteilt werden, wie häufig der Kurzmitteilungsdienst genutzt wird. Dadurch sollten die Werbung und die Freunde-Vorschläge in Facebook-Diensten verbessert werden. WhatsApp-Mitglieder konnten zumindest der Verwendung ihrer Daten für die Personalisierung von Facebook-Werbung und Freunde-Vorschläge widersprechen. Die Telefonnummer werde allerdings in jedem Fall mit Facebook geteilt, wenn man die App weiternutzen wolle, hieß es bisher.
Polizei nimmt syrische Schleuser fest
Mit einer Großrazzia in sieben Bundesländern ist die Bundespolizei gegen einen internationalen Schleuserring vorgegangen. Die meist syrischen Schleuser sollen schuld an dem Tod von 26 Flüchtlingen sein, die im Mittelmeer ertranken. 300 Bundespolizisten durchsuchten acht Wohnungen. Sechs Verdächtige wurden verhaftet. Die durchsuchten Wohnungen liegen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Hessen und Bayern. Gleichzeitig ging das österreichische Bundeskriminalamt mit 100 Polizisten gegen eine dort agierende Schleuserorganisation vor. Sieben Verdächtige wurden verhaftet und sieben Wohnungen durchsucht.
Polizei beschlagnahmt Waffen bei "Reichsbürgern"
Die Polizei hat bei zwei selbst ernannten "Reichsbürgern" in Solingen große Mengen Waffen und Munition sichergestellt. Bei der Durchsuchung der beiden Wohnungen fanden die Beamten unter anderem zwölf Langwaffen, neun Kurzwaffen, drei Luftdruckwaffen und eine Halbautomatikwaffe. Außerdem beschlagnahmten sie mehr als 20.000 Schuss Munition und Zubehör zum Fertigen weiterer Munition sicher. Die Männer im Alter von 40 und 57 Jahren sind als Sportschützen aktiv und Inhaber von Waffenbesitzkarten. Laut Polizei hätten sich offen zu "Reichsbürgern" bekannt und deutlich gemacht, dass sie die bundesdeutschen Gesetze nicht anerkennen. Weil das Zweifel an ihrer Eignung weckte, sei ihnen ein Bescheid zugestellt worden, dass ihr Waffenschein widerrufen werden solle. Da zu vermuten gewesen sei, dass die beiden das nicht akzeptieren würden, sei ein Großaufgebot der Polizei angerückt.
Wenn Sie mehr über die beschlagnahmten Waffen der "Reichsbürger" wissen wollen, klicken Sie auf den Link.
Auto mit 67 Kilogramm Pyrotechnik beschlagnahmt
Was manche Leute so im Auto spazieren fahren…Die Bundespolizei hat im Fahrzeug von zwei jungen Niederländern im brandenburgischen Bad Freienwalde 67 Kilogramm verbotene Feuerwerksraketen, Knaller und andere pyrotechnische Erzeugnisse entdeckt. Die 16 und 18 Jahre alten Autoinsassen hatten sich die Feuerwerkskörper im benachbarten Polen besorgt, so die Polizei. Außerdem entdeckten die Beamten in dem Wagen 2800 unverzollte Zigaretten und einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker. Gegen das Duo wird nun wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, das Waffengesetz und die Abgabenordnung ermittelt.
VW will Batteriefabrik in Deutschland bauen
Was gemunkelt wurde, ist nun offiziell: Volkswagen will eine eigene Batteriefabrik in Deutschland bauen. Darüber berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Gerüchten zufolge soll die Fabrik im niedersächsischen Salzgitter e errichtet werden, der VW-Konzern hat Letzteres jedoch noch nicht bestätigt. Auch zu dem Baubeginn der Fabrik sind noch keine Details bekannt. Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte zuletzt konkrete Zusagen der VW-Führungsebene für eine eigene Fertigung von E-Auto-Batterien gefordert. Osterloh geht es in erste Linie nicht darum, VW bei der Elektromobilität nach vorne zu bringen, sondern um die Sicherung von Arbeitsplätzen.
Schlagzeilen zum Feierabend
Rückruf: Bierflaschen können platzen
Die Brauerei Faust aus dem unterfränkischen Miltenberg ruft nach einer Produktionspanne teilweise ihr alkoholfreies Hefeweizens zurück. Grund dafür sei ein Problem mit der Abfüllanlage, so das Brauhaus. Dadurch könne das Bier noch nachgären und Druck erzeugen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Flaschen dadurch platzen. Verbraucher sollen die Flaschen nicht öffnen, sondern an den Händler zurückgeben. Die übrigen Biersorten sind von der Panne nicht betroffen.
Leiche von Geldverleiher entdeckt
Mehr als vier Jahre nach dem Verschwinden eines privaten Geldverleihers aus Nordrhein-Westfalen ist die Leiche des Mannes gefunden worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Spaziergänger hatten den Schädel des Mannes in einem Naturschutzgebiet an der Ruhr in Hattingen entdeckt. Ein Suchtrupp fand später weitere Skelettteile und ein Mäppchen mit persönlichen Dokumenten im Erdboden verscharrt.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verleihgeschäfte des Mannes Ursache für seinen Tod waren. Vermutlich hätten mehrere Beteiligte die Leiche in das unzugängliche Gebiet geschleppt. Die damalige Ermittlungen im Bereich der Schuldner waren nach einem Jahr eingestellt worden. Jetzt werden die Akten wieder geöffnet. Der Metallarbeiter hatte den Geldverleih nebenbei im Bekanntenkreis betrieben. Im Frühjahr 2012 wollte er noch mit einem Bekannten von Velbert nach Gelsenkirchen fahren, um sich ein Elektrogeschäft anzusehen, war aber plötzlich verschwunden.
Erzbischof beantragt einstweilige Verfügung gegen AfD
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat eine einstweilige Verfügung gegen die Bundes-AfD beantragt.
Damit will er erreichen, dass ein Facebook-Eintrag mit einer ihm zugeordneten, aber nach seiner Meinung unkorrekt verkürzten Aussage gelöscht wird.
Die Alternative für Deutschland hatte nach einer Podiumsdiskussion in Nürnberg Ende Oktober auf Facebook gepostet: "Kirche: Muslimischer Bundespräsident denkbar". Auf einem Bild des Erzbischofs ist zudem ein Stempel mit der Aufschrift "Halal" (muslimischer Begriff für erlaubte Lebensmittel) zu sehen.
Unter dem Beitrag hinterließen User Hass-Kommentare gegen Schick. Die Bamberger Staatsanwaltschaft ermittelt daher wegen Volksverhetzung und Beleidigung.
Nach Angaben des Erzbischöflichen Ordinariats waren auch Tötungsaufrufe geäußert worden.
Thomas Gottschalk kehrt zum Radio zurück
Thomas Gottschalk kehrt zurück zu seinen Wurzeln und wird wieder regelmäßig Radio-Moderator beim Bayerischen Rundfunk. "Ich freue mich darauf, bei Bayern 1 die Hörer wieder einzusammeln, die mir vor über 30 Jahren abhandengekommen sind", sagte Gottschalk laut einer BR-Mitteilung. Von dem 8. Januar 2017 an wird er einmal im Monat auf Bayern 1 zu hören sein; immer am ersten Sonntag im Monat von 19 bis 22 Uhr. "Natürlich werde ich mich musikalisch vor allem im Classic-Rock-Bereich bewegen, immerhin bin ich ja selber fast schon ein Klassiker", sagte Gottschalk.
Martin Luther ist beliebteste Playmobil-Figur
Eine kleine Plastiknachbildung des Reformators Martin Luther ist inzwischen die meistverkaufte Prominentenfigur des Spielzeugherstellers Playmobil. Zumindest sagt das das Unternehmen. Bis März 2017 rechnet Playmobil mit 650.000 verkauften Exemplaren, so ein Sprecher zu "Die Zeit". Am 31. Oktober kommenden Jahres jährt sich zum 500. Mal der Beginn der Reformation. Am 31. Oktober 1517 hatte Luther der Überlieferung nach seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg geschlagen.
Schichtwechsel
Liebe "Tag"-Gemeinde, wie meine Kollegin Diana Sierpinski heute morgen schon sagte: Auch ich hätte mir einen anderen Wahlausgang für die USA gewünscht. Nun geht also nicht nur 9/11 in die Geschichte ein, sondern auch 11/9. Meine Aufgabe wird es bis in den Abend hinein allerdings sein, alle Themen aufzuspüren, die nichts mit der Präsidentschaftswahl zu tun haben. Das wird schwer. Ach ja: Mein Name ist übrigens Kira Pieper.
Ufo-Forscher Werner Walter ist tot
Der Mannheimer Ufo-Forscher Werner Walter ist tot. Das teilt das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap), dessen Mitbegründer Walter war, mit.
Walter starb bereits am vergangenen Montag im Alter von 59 Jahren. "Er hat sich stets der Aufklärung und der intensiven Fall-Recherche verschrieben", heißt es weiter.
Die Cenap versteht sich als "Ufo-Meldestelle" und beschäftigt sich mit der Bewertung von Sichtungen angeblicher Flugobjekte oder mysteriöser Lichtkörper am Himmel.
Hobbyforscher Walter hatte sie jahrelang betrieben und dabei versucht, die über eine "Ufo-Hotline" gemeldeten Beobachtungen zu analysieren und zu erklären.
Edward Snowden diskutiert über Zukunft
Wie gestaltet sich die Zukunft der Privatsphäre unter dem neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump? Edward Snowden wird Fragen wie diese morgen (10. November) in einem Livestream zum Ergebnis der US-Wahl beantworten. Den kostenlosen Livestream finden Sie hier ab circa 22.30 Uhr. Snowdens Enthüllungen der verdeckten staatlichen Überwachung brachte die Bedeutung der Privatsphäre in den Vordergrund, ihn selbst jedoch in große Gefahr. Er musste 2013 aus den USA fliehen, um einer Verhaftung zu entgehen und lebt derzeit in Russland im Asyl.
Ärztin: Zika kann überall ausbrechen
Weltweit sind mehr als 1,5 Millionen Menschen mit dem Zika-Virus infiziert, die meisten davon in Brasilien. Mehr als 1600 Babys mit Mikrozephalie wurden seit dem vergangenen Jahr als Folge der Zika-Epidemie geboren. Einen Impfstoff gibt es bislang nicht.
Jetzt warnt die brasilianische Ärztin und Zika-Expertin Adriana Melo vor einer weiteren Ausbreitung des Zika-Virus. Es gebe mehrere Übertragungswege und das Virus könne "überall" ausbrechen, so Melo.
Insbesondere reiche Länder müssten auf jüngste Forschungsergebnisse reagieren, wonach Zika nicht nur durch Mücken, sondern in seltenen Fällen auch durch Geschlechtsverkehr sowie andere Körperflüssigkeiten übertragen werden kann.
"Wir wissen, dass es andere Überträger gibt und Zika überall ausbrechen kann, in jedem Land", so Melo. Die Krankheit interessiere bislang reiche Staaten nicht, "weil sie denken, sie kommt nicht zu ihnen". Aber es sei ein Risiko, das Virus zu unterschätzen.
Bundespräsident Gauck gedenkt Pogromnacht
Mit Gedenkfeiern wird am Jahrestag der antijüdischen Pogrome vom 9. November 1938 an die NS-Opfer und die Zerstörung der Synagogen in Deutschland erinnert. Bundespräsident Joachim Gauck legt am Ort der früheren Synagoge von Cottbus Kränze nieder. Das 1902 eingeweihte jüdische Gotteshaus war in der Pogromnacht gestürmt und in Brand gesetzt worden. "Sie können sicher sein, dass es für mich ein ganz wichtiger Tag ist, heute bei Ihnen zu sein", betont Gauck in seiner Rede.
Klimaschutzplan soll bis Ende der Woche stehen
Die Bundesregierung will ihren Streit um den Klimaschutzplan bis Ende der Woche doch noch lösen.
"Die Gespräche gehen jetzt weiter. Ziel ist, bis Ende dieser Woche zu einer Einigung zu kommen", betont ein Sprecher von Umweltministerin Barbara Hendricks.
Beim Koalitionsgipfel am Dienstagabend im Kanzleramt war ein Kompromiss überraschend doch nicht zustande gekommen.
Der für Mittwoch geplante Kabinettsbeschluss fiel damit aus - für Hendricks eine bittere Pille. Nicht nur Gabriel hatte seine Parteifreundin ausgebremst, auch Merkel und die Unionsfraktion pochten auf Änderungen.
Besonders umstritten ist, wie stark etwa die Braunkohle zum Einsparen von Treibhausgas beitragen muss.
Zug schleift Auto hunderte Meter mit - Fahrer stirbt
Tödlicher Unfall nahe Ludwigslust: Bei einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto gibt es einen Toten. Ein aus Richtung Schwerin kommender Regionalzug erfasst ein Auto an einem Bahnübergang bei voller Fahrt und schleift es rund 300 Meter mit. Der Fahrer des Wagens wird bei dem Unglück getötet, der Lokführer und die Zugreisenden bleiben unverletzt. Die Unglücksursache ist noch unklar, der Zugverkehr zwischen Schwerin und Ludwigslust wurde unterbrochen.
Lisa Simpson löst Donald Trump ab
"Die Simpsons" sind dafür bekannt, die US-amerikanische Alltagskultur zu karikieren. In der Episode "Bart to the future", die erstmals im März 2000 ausgestrahlt wurde, beweisen die Macher der US-Serie hellseherische Fähigkeiten. Bart Simpson sieht sich in der Zukunft als rülpsenden Säufer, wohingegen seine Schwester Lisa Karriere gemacht hat. Sie ist die "erste heterosexuelle Präsidentin" der USA. Und sie muss sich mit Altlasten ihres Vorgängers herumschlagen. Der heißt: Donald Trump.
Rettung ist also in Sicht.
Buch über Affäre von Alice Schwarzer bleibt verboten
Sieg für Alice Schwarzer: Ein Buch der Autorin Waltraud Schade über ein Verhältnis mit der Frauenrechtlerin in den 70er-Jahren bleibt verboten.
Das Landgericht Köln bestätigt eine vorherige einstweilige Verfügung gegen das Buch "Schwarzer Tango".
"Schwarzer Tango" ist nach Angaben des Verlags rot & licht eine erweiterte Version des Buches "Tango mit Alice", gegen dessen Verbreitung Alice Schwarzer auch schon erfolgreich vorgegangen war.
Das jetzt veröffentlichte Buch habe zwar ein anderes Layout, sei inhaltlich aber im Wesentlichen mit dem Vorgänger identisch, befand das Gericht.
Schlagzeilen zum Mittag
Müllmann klemmt sich in Müllpresse ein
Bei einem tragischen Betriebsunfall verletzt sich ein Müllmann in Bürgstadt im Landkreis Miltenberg schwer. Wie der Bayerische Rundfunk mitteilt, wollte der 39-Jährige gestern Vormittag die Presse an seinem Müllfahrzeug reparieren. Dazu stieg der Mann in den Heckbereich des Müllwagens. Dabei drückte er vermutlich die falschen Druckknöpfe am Bedienelement. Die Müllpresse schloss sich, er wurde eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Oberkörper.
Erdogan ermahnt EU wegen Türkei-Beitritt
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan macht Druck. Er fordert die Europäische Union (EU) auf, schnell eine endgültige Entscheidung über das Beitrittsgesuch seines Landes zu treffen.
"Überdenkt es, aber verschleppt diese Überprüfung nicht. Trefft eure endgültige Entscheidung", fordert Erdogan in einer Rede in Istanbul, die im Fernsehen übertragen wurde.
Die EU hat ihre Kritik an der Unterdrückung der Opposition in der Türkei verschärft. In ihrem jüngsten Bericht zur Beitrittsreife der Türkei stellt die EU-Kommission dem Land das bisher schlechteste Zeugnis aus.
Bemängelt würden schwerwiegende Rückschritte insbesondere bei Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit, heißt es im Entwurf des Berichts, der am Mittwoch veröffentlicht werden soll.
Duden präsentiert Wort des Tages
Aus Gründen:
Mann erschießt Elch - und wird danach aufgespießt
Bei einer Elchjagd ist ein Mann schwer verletzt worden - von dem Tier, das er zuvor getötet hatte. Wie das passieren konnte?
Der Mann aus dem US-Bundesstaat Oregon ging in einem abgelegenen Teil der Maury Mountains auf Elchjagd und erlegte schließlich ein ausgewachsenes Tier.
Danach versuchte er, den Körper des toten Elchs einen steilen Berg in seinem Jagdlader hochzuschleppen, doch während er den Hügel hinauffuhr, stellte sich das Fahrzeug plötzlich auf.
Der 69 Jahre alte Jäger rutschte rückwärts vom Sitz und fiel genau in das Geweih des Elchs.
Top-Islamist Abu Walaa wird verhört
Am Bundesgerichtshof werden die Anhörungen von drei mutmaßlichen Top-Islamisten fortgeführt. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft soll als erster Abu Walaa vor dem Richter gehört werden. Der 32 Jahre alte Iraker gilt als prägende Figur der bundesweit einflussreichen Islamisten-Szene in Hildesheim. Zwei weitere IS-Verdächtige sollen im Laufe des Tages vorgeführt werden. Zwei mutmaßliche IS-Unterstützer sind bereits in Untersuchungshaft. Sie sollen nach Angaben der Bundesanwaltschaft Freiwillige für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) rekrutiert haben.
DLR: Mars-Habitate sind noch nicht bezugsfertig
Gefährliche Vogelgrippe am Bodensee bestätigt
Bei Wildvögeln am Bodensee ist die stark krankmachende Form der Vogelgrippe festgestellt worden. Das bestätigt das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Ostseeinsel Riems.
Minister Peter Hauk will sich am Nachmittag über den aktuellen Stand ein Bild machen und über das weitere Vorgehen informieren.
Nahe Konstanz am westlichen Bodenseeufer waren mehr als 30 tote Reiherenten gefunden worden.
Nun steht fest, dass es sich um die hochpathogene und für Geflügel ansteckende Variante handelt, die auch als Geflügelpest bezeichnet wird.
Straßenbahn-Unglück in London - Dutzende Verletzte
In London werden bei einem Straßenbahn-Unfall 40 Menschen verletzt. Fünf Passagiere seien in zwei umgestürzten Wagen eingeschlossen, teilt die Feuerwehr mit.
Die Behörden sprechen von einem "ernsten Zwischenfall". Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz.
Der Unfall ereignete sich am frühen Mittwochmorgen im Stadtteil Croydon im Süden der britischen Hauptstadt. Wie es dazu kam, dass die beiden Waggons umstürzten, ist noch unklar.
"Ich hörte ein gewaltiges Krachen vor meinem Fenster", berichtet eine Anwohnerin. "Jetzt sind überall Rettungskräfte bei der umgestürzten Tram."
Vermisster Einjähriger - Polizei gibt Suche auf
Seit Montag suchen Hunderte Einsatzkräfte in und entlang der Werra nach einem einjährigen Jungen aus dem thüringischen Bad Salzungen, der womöglich von seiner Mutter getötet wurde. Ohne Erfolg.
Die Suche verspreche "mit den gegenwärtigen Möglichkeiten, die bestehen, keinen Erfolg", sagt ein Polizeisprecher in Suhl.
Es gebe "keinerlei Ansatzpunkte für Diensthunde".
Zudem seien Witterung und Strömung der Werra "nicht tauglich, um erfolgreich sein zu können".
Die Polizei geht in dem Fall von einem Tötungsdelikt aus. Die unter Tatverdacht stehende Mutter wurde in die Psychiatrie eingewiesen.
Schlagzeilen am Morgen
#Albtraum trendet bei Twitter
Um 8.31 Uhr steht fest, wer der nächste US-Präsident wird. Die Nachrichtenagenturen AP und Reuters, dass Donald Trump die entscheidende Mehrheit in Pennsylvania klar gemacht habe. Von dort aus werden 20 Wahlmänner nach Washington geschickt. Damit kommt der Republikaner auf mehr als 270 Wahlmänner – so viele sind mindestens für den Einzug ins Weiße Haus nötig.
Das Protokoll der dramatischen Wahlnacht können Sie in unserem Liveticker nachlesen.
Drogenboss "El Chapo" will Auslieferung verhindern
Zweimal gelang ihm bereits die Flucht aus Haftanstalten - derzeit sitzt der mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán aber in einem Hochsicherheitsgefängnis in Ciudad Juárez an der Grenze zu den Vereinigten Staaten.
Seine Verteidiger versuchen weiterhin, seine Auslieferung in die USA zu verhindern. Dort werden ihm Mord, Drogenhandel, organisierte Kriminalität und Geldwäsche vorgeworfen.
Die Rechtsmittel richteten sich gegen die Genehmigung der Überstellung des Chefs des Sinaloa-Kartells durch einen Bundesrichter, sagt Anwalt José Refugio Rodríguez der Zeitung "Milenio".
Die Auslieferung würde dem Recht von "El Chapo" auf einen ordentlichen Prozess zuwiderlaufen.
Fußballer Naki lässt sich "nicht mundtot machen"
Ex-Bundesligaprofi Deniz Naki will auch nach seinem Freispruch in der Türkei weiter politisch Stellung beziehen. "Ich gehe diesen Weg weiter, lasse mich nicht mundtot machen", wird der 27-Jährige in der "Bild"-Zeitung zitiert. Der ehemalige Spieler des FC St. Pauli und des SC Paderborn war in der Türkei wegen angeblicher Terrorpropaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK angeklagt, am Dienstag jedoch freigesprochen worden. Nach einem Sieg seines Vereins Amed SK hatte er im Januar in einem sozialen Netzwerk geschrieben, der Erfolg sei jenen Menschen gewidmet, "die bei den Grausamkeiten, die seit über 50 Tagen auf unserem Boden stattfinden, getötet oder verletzt wurden".
Chef des Google-Drohnen-Projekts geht
Gerade erst sorgte die Google-Mutter Alphabet mit Burrito-Lieferungen per Drohne für Aufsehen, jetzt ist der Chef des Projekts, Dave Vos, weg.
Ein Streitpunkt seien Pläne für mehr kommerzielle Tests der Technik gewesen, schreibt das "Wall Street Journal".
Techniker des Projekts hätten sich für ein langsameres Tempo eingesetzt. Schon die Tests mit Essenslieferungen auf dem Gelände der Hochschule Virginia Tech im September seien umstritten gewesen.
Zudem sollen Gespräche mit der Kaffeehauskette Starbucks über Drohnen-Lieferungen gescheitert sein. Es habe Differenzen über den Zugang von Alphabet zu Kundendaten gegeben.
Indien schafft alte Bargeldnoten über Nacht ab
Indiens Premier Narendra Modi gibt überraschend bekannt, dass Geldscheine von mehr als 100 indischen Rupien (1,35 Euro) ab sofort abgeschafft werden.
An Geldautomaten dürfen zahlreiche Bürger nur noch bis zu 3000 Rupien (30 Dollar) abheben. Die Geldscheine verlieren am Mittwoch ihre Gültigkeit, das heißt also mit sofortiger Wirkung.
Allerdings können die alten Scheine noch bis Ende des Jahres auf ein indisches Bankkonto eingezahlt oder gegen neue 500- und 2000-Rupien-Scheine umgetauscht werden, die die indische Notenbank ab Donnerstag schrittweise ausgeben soll.
Präsident Pranab Mukherjee rief die Inder auf, nach der Ankündigung des Premiers eine Panik zu vermeiden.
Großrazzia im Rocker-Milieu - 1000 Polizisten im Einsatz
In mehreren Bundesländern durchsuchen mehr als 1000 Polizeikräfte Objekte im Rocker-Milieu. Es habe am Morgen Aktionen in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg gegeben, teilen die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden mit. Gesucht wurde nach Waffen, Munition, Betäubungsmitteln, Schriftstücken und anderen Beweismitteln.
In Kalifornien darf man jetzt legal kiffen
Parallel zur Präsidentschaftswahl stimmen die Wähler im US-Bundesstaat Kalifornien für die generelle Legalisierung von Marihuana.
Nach vorläufigen Ergebnissen sprachen sich 55,5 Prozent der Wähler für die Legalisierung der Droge aus.
In dem Westküstenstaat ist Marihuana für den medizinischen Gebrauch bereits seit 20 Jahren erlaubt.
Ebenso wird in Arizona, Maine, Massachusetts und Nevada über die Legalisierung der Droge für "Freizeitzwecke" entschieden.
Bislang ist Marihuana in vier Staaten sowie der Hauptstadt Washington allgemein legalisiert.
"Lästern Sie lieber nicht über dumme Amerikaner ..."
Nach Horror-Unfall - Wildwasserbahn wird abgerissen
Gut zwei Wochen nach dem Unfall auf einer Wildwasserbahn in n Australien mit vier Toten soll diese abgerissen werden. Wie der Betreiber des Vergnügungsparks in einem Vorort der Stadt Gold Coast an der Ostküste des Landes mitteilt, geschehe das aus Respekt für das Andenken der Opfer und deren Familien. Zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 32 und 42 Jahren waren am 25. Oktober auf der Wildwasserbahn in dem beliebten Vergnügungspark Dreamworld ums Leben gekommen. Zwei der Opfer waren bei dem Unfall aus einem Gefährt geschleudert und die anderen beiden eingeklemmt worden.
Eine halbe Million Deutsche sind "verloren im Netz"
Die größte Suchtgefahr bei Computerspielen geht nach Sicht eines Experten von Online-Spielen aus. Sie seien die häufigste Ursache für Internetsucht, sagte Bert te Wildt vom Klinik für Psychotherapie des Universitätsklinikums Bochum.
Ein besonders hohes Suchtpotenzial haben demnach Rollenspiele und Strategiespiele, die sich mit vielen Mitspielern in den "unendlich großen Weiten des Internets verlieren", sagt der Oberarzt.
Seinen Schätzungen zufolge sind deutschlandweit mehr als eine halbe Million Menschen internetabhängig - Tendenz steigend.
Oft bemerken die Betroffenen - meist Jugendliche oder junge Erwachsene - selbst nicht, wie ihnen ihr Leben aus den Händen gleitet, sagte te Wildt.
Das wird heute wichtig
Verehrte Leserinnen und Leser,
die Nacht der Entscheidung neigt sich dem Ende entgegen - und es sieht (leider) ganz nach einem Sieg für Donald Trump aus. Fernsehberichte zeigen fassungslose Gesichter auf der Wahlparty der Demokraten, während bei den Republikanern gehobene Stimmung herrscht. Trump hat die wichtigen Swing-Staaten Ohio, Florida und North Carolina gewonnen. Hillary Clintons Chancen schwinden, das Unfassbare scheint wahr zu werden. Wird Trump tatsächlich der nächste US-Präsident? Ich hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht, aber es spricht viel dafür, dass der Wahlsieg des Republikaners nur noch eine Frage der Zeit ist. Alles Wichtige zur US-Wahl lesen Sie hier in unserem Liveticker. Alle Zahlen hier.
Ich werde Sie in bis zum frühen Nachmittag mit weiteren News jenseits der Ergebnisse aus den USA versorgen. Diese Themen stehen auf der Agenda:
Im Schatten der weltweiten Aufmerksamkeit für die US-Präsidentschaftswahlen will Moskau eine neue Luftangriffe auf Stellungen der Regierungsgegner bei Aleppo starten.
Der Bundestag berät heute über die umstrittene Gesetzgebung zu klinischen Studien an Demenzkranken.
Zum 78. Jahrestag der Pogromnacht legt Bundespräsident Gauck heute am Mahnmal der ehemaligen Synagoge von Cottbus einen Kranz nieder.
Inmitten der Spannungen mit Ankara wegen des Vorgehens gegen Regierungskritiker stellt die EU-Kommission heute ihren Fortschrittsbericht zum Stand der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vor.
Muss im Anti-Terror-Kampf die Videoüberwachung ausgebaut werden. Wenn ja, wie lange müssen dann die Aufzeichnungen aufbewahrt werden? Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Datenschutzbeauftragten der Länder in Kühlungsborn.
Vor dem Landgericht Wuppertal beginnt heute das Strafverfahren gegen die sogenannte Schariapolizei. Die sieben Angeklagten im Alter zwischen 25 und 34 Jahren sollen am Abend des 3. Septembers 2014 in orangefarbene Warnwesten mit der Aufschrift 'Shariah Police' einen Rundgang durch die Wuppertaler Innenstadt gemacht und damit gegen das Uniformverbot verstoßen haben.
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen mich bei Twitter oder per Mail unter diana.sierpinski(at) nama.de
Das Wetter mit Björn Alexander
Auch heute früh geht es verbreitet frostig los. Zum Teil auch im Flachland mit mäßigem Frost, also unter minus 5 Grad. Es kann also wieder glatt sein. Zumal besonders in Niedersachsen, Hessen und Thüringen in der Früh noch kräftigere Schneeschauer unterwegs sind. Ansonsten ist es aber meistens trocken und abseits von teils dichtem Nebel auch freundlich oder sonnig. Lediglich ganz im Westen kommen schon rasch die nächsten dichten Wolken mit Schneeregen oder Schnee auf. Bevorzugt im Eifelumfeld mit Glättegefahr. Im Tagesverlauf breiten sich die Wolken ostwärts aus. In den tieferen Lagen fällt Regen oder Schneeregen, der oberhalb von etwa 400 bis 800 Metern durchweg als Schnee mit Straßenglätte niedergeht. Mit den Wolken von Westen lebt der Wind teilweise kräftig auf, so dass es häufig auch wieder nur für nasskalte minus 1 bis plus 8 Grad reichen wird. Zum Schluss noch ein kleiner Blick ins norddeutsche Winter-Eldordo. Kennen Sie Boizenburg? Das ist die westlichste Stadt Mecklenburgs unmittelbar an der Elbe. Außerdem ist es auch die winterlichste im ganzen Norden. 20 Zentimeter Schnee sind dort gestern gefallen. Und damit liegt deutschlandweit betrachtet nur auf der Zugspitze mehr (knapp 60 Zentimeter). Auf dem Brocken im Harz waren es zeitgleich hingegen "nur" 17 Zentimeter, der Kahle Asten in NRW vermeldete 11, der Fichtelberg gar nur 4 Zentimeter.
Schlagzeilen aus der Nacht