Der TagMonsanto schließt Glyphosat-Vergleich - auch für künftige Klagen
Die Bayer-Tochter Monsanto hat in den USA einen Vergleich zur Beilegung der Klagen um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat geschlossen. Im Rahmen des Sammelvergleichs würde Monsanto - nach Genehmigung durch ein US-Gericht - über bis zu 21 Jahre insgesamt maximal 7,25 Milliarden US-Dollar (6,13 Milliarden Euro) auszahlen, teilt Bayer mit. Dafür sollten "sowohl anhängige als auch mögliche künftige Klagen beigelegt werden", heißt es in der Erklärung weiter.
Die Vorwürfe gegen Glyphosat hat Bayer stets zurückgewiesen und verweist auf umfangreiche Studien sowie Bewertungen von Regulierungsbehörden wie der US-Umweltbehörde EPA. Demgegenüber steht die Einschätzung der Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation, die den Wirkstoff 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft hatte. Darauf stützen sich die Kläger. Die EU hat die Genehmigung für Glyphosat zuletzt bis Ende 2033 verlängert. Mehr dazu lesen Sie hier.