Der TagMoskau unterstützt Nordkorea in "Freundschaft"
Am 9. Mai gibt es in Moskau die Gedenkfeierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren. So weit, so bekannt, ließ doch die ebenfalls eingeladene Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits wissen, wegen Russlands Verstrickungen mit dem Ukraine-Konflikt werde sie nicht kommen. Dafür wird ein anderes bekanntes Gesicht anwesend sein: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un.
Russland und Nordkorea haben ein "Jahr der Freundschaft" vereinbart, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Geplant sei ein Programm zum kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern.
Im kommunistischen Nordkorea will Moskau etwa 20 Millionen Euro in den Ausbau des Bahnnetzes investieren.
Im Gegenzug erhält Moskau wohl Zugang zu Bodenschätzen in dem streng abgeschotteten Land.
Pjöngjang will die Abhängigkeit seines Landes vom großen Nachbarn China verringern.