Der TagNPD-Mann mit KZ-Tattoo erneut vor Gericht
Wegen eines im Schwimmbad öffentlich zur Schau gestellten KZ-Tattoos muss sich ein brandenburgischer NPD-Funktionär erneut vor dem Landgericht Neuruppin verantworten.
Der Verteidiger des 28-jährigen Marcel Zech, der rechtsextreme Szene-Anwalt Wolfram Nahrath, forderte in der Verhandlung am Montag einen Freispruch und bestritt, dass das Tattoo das Eingangstor des KZ Auschwitz-Birkenau zeigt.
Die Staatsanwaltschaft forderte acht Monate Haft ohne Bewährung und begründete dies auch mit den Vorstrafen des Angeklagten.
Das Amtsgericht Oranienburg hatte Zech, der für die NPD unter anderem im Kreistag Barnim sitzt, im Dezember 2015 wegen Volksverhetzung und Billigung von NS-Verbrechen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Inzwischen ist das Urteil gefallen. Mehr dazu lesen Sie hier.