Der TagNRW-Polizei will sich nach Böhmermann-Aktion mit Ländern austauschen
In seiner letzten Sendung vor der Sommerpause lässt Jan Böhmermann im "ZDF Magazin Royale" eine Bombe platzen: Eine lange Recherche, oder wie der Journalist und Satiriker es nennt, ein "Böhmermann-Experiment" zeigt, wie unterschiedlich die 16 Bundesländer mit Hass im Netz umgehen. Angezeigt wurden Morddrohungen ebenso wie antisemitische Inhalte und verfassungsfeindliche, rechtsradikale Symbole. Die Ergebnisse der Recherche sehen nicht gut aus: einigen Bundesländern waren die Anzeigen erst gar nicht angenommen worden.
Nun will die nordrhein-westfälische Polizei ihre Ermittlungsmethoden mit anderen Bundesländern abgleichen. Konkret gehe es um ein Hassposting bei Telegram, teilte das Innenministerium mit. Nach Angaben der machten die Polizeien etwa in Bayern und Baden-Württemberg den Täter in dem Fall ausfindig. Er sei mittlerweile bereits verurteilt worden. In NRW blieben die Ermittlungen dagegen ergebnislos.