Der TagNach Angriff in Reisebus - kommt Beschuldigter in Psychiatrie?
Ihm wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen: Bis zur Hauptverhandlung in Sicherungsverwahrung vor dem Landgericht Nürnberg wird der Angeklagte im Fall des Angriffs in einem Reisebus auf der A9 in einer Psychiatrie untergebracht. Der Antragsschrift zufolge ist aber nicht ausgeschlossen, dass er aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht in der Lage war, das Unrecht der Tat einzusehen oder entsprechend zu handeln.
Der Angriff hatte im September 2021 einen Großeinsatz der Polizei und eine Vollsperrung der A9 ausgelöst. Den Ermittlungen zufolge soll der damals 30-Jährige während der Fahrt von Dortmund nach Belgrad einen vor ihm sitzenden 20-Jährigen unvermittelt angegriffen, ihn auf den Boden geschleudert und ihm mehrmals gegen den Kopf getreten haben. Außerdem soll er einer Frau ins Gesicht geschlagen haben. Zwei Ersatzbusfahrer konnten ihn schließlich wegdrängen.