Der TagNach Feuer mit mehr als 70 Toten in Südafrika: Verdächtiger stellt sich der Polizei

Als das angeblich leerstehende "Usindiso"-Haus im Zentrum von Johannesburg Ende August 2023 in Flammen aufgeht, ahnt noch keiner, wie schlimm die Folgen sein werden: Mehr als 70 Menschen kommen bei dem Brand in der südafrikanischen Metropole ums Leben, rund 120 Menschen werden verletzt. Denn obwohl es offiziell leer stand, hausten dort Hunderte Menschen illegal. Auch zwölf Kinder starben in den Flammen. Jetzt, knapp fünf Monate später kann die Polizei Medienberichten zufolge einen Verdächtigen festnehmen. Vor einer Untersuchungskommission zur Ermittlung der Brandursache habe der 29-Jährige zuvor eingeräumt, Feuer in dem fünfstöckigen Gebäude im zentralen Stadtteil Marshalltown gelegt zu haben, berichtete der südafrikanische TV-Sender SABC unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Die genaue Ursache des Brandes ist nach Informationen des Senders noch nicht geklärt. Der Verdächtige solle demnächst wegen Brandstiftung, 76-fachen Mordes und 120-fachen versuchten Mordes vor Gericht erscheinen, schrieb SABC.