Der TagNach Kritik an Trump: Neil Young befürchtet Probleme bei Einreise in die USA

Ob Friedensnobelpreisträger und früherer Präsident eines Landes oder auch ein prominenter Musiker und US-Staatsbürger - vor US-Präsident Trumps willkürlichem Abschiebe- und Einreise-Wahnsinn ist wohl niemand gefeit. Auch nicht Costa Ricas Ex-Staatschef Óscar Arias oder eben Folkrock-Musiker Neil Young ("Heart of Gold", "Harvest Moon"). Letzterer will im Sommer auf Tour gehen - erst in Europa und dann in den USA. Doch kann er dann überhaupt noch in die USA zurückkehren? Darüber ist der Musiker in Sorge. "Wenn ich in Europa Musik machen werde und dort über Donald J. Trump spreche, könnte ich einer derjenigen sein, die nach Amerika zurückkommen und an der Einreise gehindert oder ins Gefängnis gesteckt werden, um auf dem Zementboden mit einer Aluminiumdecke zu schlafen", schrieb der 79-Jährige auf seiner Webseite. Er liebe Amerika und die Menschen dort, schrieb Young, der nach eigenen Angaben sowohl die kanadische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, weiter. Aber er denke, dass Trump der schlechteste Präsident in der Geschichte des Landes sei. Zuletzt hatten die Behörden Menschen bei der Einreise in die USA schärfer kontrolliert, mehrere Fälle von "Abschiebungen" - etwa von Touristinnen und Touristen zurück nach Deutschland - sorgten für Aufsehen. US-Staatsbürgern wie Young kann die Einreise legal allerdings nicht komplett verweigert werden.