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Der TagNach tödlichem Bahnunfall bei Hannover: Keine Obduktion der Opfer
28.04.2023, 10:25 Uhr
Nach dem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang nahe Hannover verzichtet die Staatsanwaltschaft auf eine Obduktion der Opfer. Auch sei keine Blutentnahme bei dem gestorbenen Autofahrer angeordnet worden, sagte eine Sprecherin der Anklagebehörde in Hannover. "Wir gehen von einem Unglücksfall aus." Von weiteren Untersuchungen werde daher abgesehen. Am frühen Sonntagmorgen war ein 22-Jähriger in Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover trotz geschlossener Halbschranken auf einen Bahnübergang gefahren. Sein Auto wurde von einem Regionalzug erfasst. Der Fahrer und zwei 20 und 22 Jahre alten Frauen, die mit im Auto saßen, kamen ums Leben. Ein Fahrgast im Zug wurde beim Abbremsen leicht verletzt.