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Der TagNachhaltiger Tourismus für den Mount Everest

13.05.2022, 07:19 Uhr

Mindestens zwei Expeditionsfirmen nutzen dieses Jahr erstmals vorwiegend Solarpanels im Basislager des welthöchsten Berges für ihren Strom. Eine österreichische und eine nepalesische Firma brachten dazu je 16 Solarpanels auf den Berg. Damit decke man den Strombedarf für Küche, Eigenbedarf der Expeditionsteilnehmer, Kommunikation und Laden von Ausrüstung, sagt Lukas Furtenbach, Geschäftsführer von Furtenbach Adventures. Von der nepalesischen Firma Everest Exped heißt es, dass man neben den Panels für Schlechtwetterzeiten noch einen Generator dabei habe.

Bislang nutzen die meisten Expeditionsfirmen Generatoren als Hauptenergiequelle. "Es ist jetzt allerhöchste Zeit, Fehler und Umweltsünden vergangener Generationen nicht gedankenlos fortzusetzen, sondern auszumerzen und darüber hinaus auch zu kompensieren und wiedergutzumachen, also auch den Müll vergangener Expeditionen abzutransportieren und zu entsorgen."

Die Firma Seven Summit Treks schließlich wolle nun die von den Sherpas verwendeten bunten buddhistischen Gebetsfahnen, die auf den Bergen zurückgelassen werden, durch biologisch abbaubare ersetzen. Die Flaggen wieder mitnehmen könne man nicht so einfach - sie seien eine religiöse Gabe an die Götter, um sicher auf den Berg zu kommen, so Firmenchef Mingma Sherpa.

Quelle: ntv.de