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Der TagNervengift in Salisbury vielleicht noch gefährlich

20.04.2018, 11:42 Uhr
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Während der Ermittlungen tragen Polizei und Armee Schutzanzüge gegen das Nervengift. (Foto: dpa)

An bestimmten Orten in Salisbury könnten sich nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal noch immer gefährliche Mengen des Nervengifts Nowitschok befinden. Das schätzen Experten des britischen Umweltministeriums - Bürger wurden deshalb auf einer Informationsveranstaltung gewarnt.

Spuren des Nervengifts wurden an verschiedenen Orten entdeckt, die Skripal und seine Tochter besucht hatten: etwa zwei Notaufnahmen, eine Polizeistation und zwei Lokale. Die Dekontamination an den insgesamt neun Orten könnte Monate dauern hieß es - und es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass es weitere, bislang unentdeckte "Hotspots" gebe.