Der TagNetzagentur und Energiebranche blicken mit Sorge auf kommenden Winter
Die Bundesnetzagentur und die Energiebranche blicken weiterhin mit Sorge auf die Energieversorgung im kommenden Winter. "Ich möchte noch nicht von Optimismus für den Winter 23/24 sprechen", sagte der Chef der Netzagentur, Klaus Müller, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Wir müssen Vorsorge auch für einen sehr kalten Winter treffen", fuhr er fort. Privathaushalte und Unternehmen müssten weiterhin Gas sparen.
Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) schaut mit Sorge auf die Zeit nach dem Sommer. "Wir sind mit Blick auf den nächsten Winter 2023/2024 noch nicht vollständig über den Berg", sagte Verbandschefin Kerstin Andreae den Zeitungen. Sie forderte, Gaslieferungen noch breiter zu diversifizieren, die LNG-Infrastruktur auszubauen und Energie einzusparen.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hingegen ist zuversichtlich, dass die Gasmengen in Deutschland auch für den nächsten Winter gut reichen werden. Bei den Speicherständen gebe es „keine schlechtere“ Ausgangslage als in den Vorjahren, so Habeck im „Frühstart“ von ntv.