Der TagNeue Sicherheitslücke bei Intel-Prozessoren entdeckt
Schlechte Nachrichten für Intel-Kunden: In Prozessoren des Chipherstellers sind weitere Sicherheitslücken entdeckt worden. Durch sie können Angreifer Daten wie Passwörter auslesen.
Es gehe um eine ähnliche Schwachstelle in der Chip-Architektur wie bei den vor gut zwei Jahren bekanntgewordenen Angriffsszenarien "Spectre" und "Meltdown", sagte IT-Forscher Bogdan Botezatu von der Sicherheitsoftware-Firma Bitdefender der Deutschen Presse-Agentur. Aber die Maßnahmen gegen "Spectre" und "Meltdown" seien bei der neuen Sicherheitslücke wirkungslos.
Bei der neuen Sicherheitslücke, die den Namen LVI-LFB bekam, sind die Prozessoren anfällig für Attacken mit bestimmten Datensätzen, erklärte Bitdefender. Dadurch könnten die Angreifer die Kontrolle über Puffer-Bereiche der Chips übernehmen und Informationen auslesen. Besonders gefährlich sei die Lücke in Rechenzentren, weil dort Daten mehrere Nutzer in einem Prozessor auftauchen könnten.
