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Neue TheorieNeue Theorie: "Stonehenge" waren Stelzen

17.03.2015, 07:23 Uhr

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(Foto: picture alliance / dpa)

Um Stonehenge ranken sich viele Mythen, das Tausende Jahre alte Bauwerk wirft viele Fragen auf. Wofür genau dienten die Steinkreise? Der Brite Julian Spalding fügt dem Theorien-Pool eine weitere hinzu: Es handle sich um eine Art "antikes Mekka auf Stelzen", sagte er dem Guardian.

  • Die Steine sollen nicht für Zeremonien am Boden gedient, sondern eine kreisförmige Holzplattform gestützt haben, auf der Feierlichkeiten abgehalten wurden.

  • Spalding ist überzeugt: "Alle Interpretationen bis heute könnten falsch sein. Wir haben den falschen Blickwinkel gehabt und nur von der Erde aus geschaut - das ist eine Perspektive des 20. Jahrhunderts. Wir haben nicht darüber nachgedacht, was die Leute damals gedacht haben."

  • Er sagt weiter: "In diesen uralten Zeiten wurden keine spirituellen Zeremonien auf dem Boden abgehalten. Der ägyptische Pharao und der Kaiser von China wurden immer getragen - wie es auch beim Papst üblich war. Die Füße der 'heiligen Menschen' durften den Boden nicht berühren."

Andere Experten äußern sich kritisch gegenüber Spaldings Ausführungen. Es gebe keine Beweise dafür, sagen sie.

Quelle: ntv.de