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Der TagNeue Vorwürfe - WDR stellt Ex-Korrespondenten frei

09.04.2018, 16:34 Uhr
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WDR-Intendant Tom Buhrow betonte: "Wir gehen im WDR respektvoll miteinander um, Übergriffe und Machtmissbrauch - in welcher Form auch immer - dulde ich nicht." (Foto: imago/Future Image)

In einem weiteren Fall, der unter die #MeToo-Debatte fallen dürfte, zieht der Westdeutsche Rundfunk (WDR) nun personelle Konsequenzen:

  • Der Sender stellt einen ehemaligen Auslandskorrespondenten nach neuen Vorwürfen wegen sexueller Belästigung bis auf weiteres frei.

  • Eine Unternehmenssprecherin bestätigte entsprechende Berichte verschiedener Medien.

Zunächst hatten Medien vergangene Woche berichtet, dass eine Praktikantin einem ARD-Auslandskorrespondenten sexuelle Belästigungen vorwerfe. Er soll der jungen Frau vor sechs Jahren während unter anderem Porno-Filme gezeigt haben. WDR-Chefredakteurin Sonia Mikich hatte "Spiegel Online" gesagt, dass es sich um "größtenteils richtige Aussagen" in dem Bericht handle. Am vergangenen Wochenende hätten den WDR dann aber neue Vorwürfe erreicht, sagte Schmitz. Darauf sei die Freistellung erfolgt.