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Der TagNeuer Fall in Brandenburg: Geflügelpest breitet sich weiter aus

08.03.2021, 12:48 Uhr
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Die Geflügelpest breitet sich weiter aus in Norddeutschland. (Archivbild) (Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild)

Die Geflügelpest hat erneut zu einer massenhaften Tötung von Hühnern und Puten geführt. Wie das brandenburgische Verbraucherschutzministerium mitteilte, wurde der Erreger H5N8 bei einem Putenbestand im Landkreis Märkisch-Oderland festgestellt. Rund zehntausend Puten seien getötet worden. Es ist demnach bereits der neunte Fall von Geflügelpest in einem Nutzgeflügelbestand innerhalb weniger Wochen in dem Bundesland.

Gestern hatte zudem das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium in Kiel mitgeteilt, dass eine große Geflügelhaltung mit rund 76.000 Legehennen im Kreis Plön von der Geflügelpest betroffen ist. Alle Tiere müssten nach den Auflagen der Geflügelpestverordnung nun getötet werden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, erklärte das Ministerium. Um den Betrieb wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine Infektionskrankheit, die vor allem bei Wasservögeln und anderen Vögeln vorkommt.

Quelle: ntv.de