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Der TagNeuer Hinweis auf Stimmenkauf in WM-Affäre

24.03.2017, 18:23 Uhr
Radmann-und-Beckenbauer
Radmann und Beckenbauer (Foto: Ursula Düren/dpa)

Der "Spiegel" hat womöglich neue Hinweise auf einen Stimmenkauf bei der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland aufgetan. Es geht um einen bislang unbekannten Beratervertrag.

  • Demnach hatte der Münchner Konzern KirchMedia 13 Tage vor der WM-Entscheidung des Fifa-Exekutivkomitees einen Vertrauten zweier Fifa-Wahlmänner als Berater für Filmrechte angestellt.

  • Der Libanese Elias Zaccour soll dafür zunächst eine Million Dollar bekommen haben und hätte eine zweite Million einen Tag nach der Vergabe der WM am 7. Juli 2000 anfordern können - ob er die aber tatsächlich erhalten hat, ist unklar.

  • Den Deal zwischen Kirch und Zaccour soll Fedor Radmann eingefädelt haben, die rechte Hand von WM-Chef Franz Beckenbauer.

  • Radmann wollte sich auf "Spiegel"-Anfrage nicht äußern. Laut "Spiegel" hatte Zaccour nie etwas mit Filmen und Filmrechten zu tun.

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