Der TagNeuer Hinweis auf Stimmenkauf in WM-Affäre

Der "Spiegel" hat womöglich neue Hinweise auf einen Stimmenkauf bei der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland aufgetan. Es geht um einen bislang unbekannten Beratervertrag.
Demnach hatte der Münchner Konzern KirchMedia 13 Tage vor der WM-Entscheidung des Fifa-Exekutivkomitees einen Vertrauten zweier Fifa-Wahlmänner als Berater für Filmrechte angestellt.
Der Libanese Elias Zaccour soll dafür zunächst eine Million Dollar bekommen haben und hätte eine zweite Million einen Tag nach der Vergabe der WM am 7. Juli 2000 anfordern können - ob er die aber tatsächlich erhalten hat, ist unklar.
Den Deal zwischen Kirch und Zaccour soll Fedor Radmann eingefädelt haben, die rechte Hand von WM-Chef Franz Beckenbauer.
Radmann wollte sich auf "Spiegel"-Anfrage nicht äußern. Laut "Spiegel" hatte Zaccour nie etwas mit Filmen und Filmrechten zu tun.
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