Der TagNoch zahlreiche Deutsche in Kampfgebieten in Syrien und Irak
An den Kämpfen der kurdischen Milizen in Syrien und im Nordirak sind den deutschen Sicherheitsbehörden zufolge auch Unterstützer aus Deutschland beteiligt. Unterstützer im "unteren dreistelligen Bereich" reisten demnach von Deutschland nach Syrien oder den Irak und schlossen sich den Milizen an. Etwa die Hälfte von ihnen besitzt laut Innenministerium die deutsche Staatsangehörigkeit, bei den anderen handelt es sich zumeist um türkische, syrische oder irakische Staatsangehörige. Etwa 20 Personen seien in Syrien, im Irak oder in der Türkei seit 2013 getötet worden.
Kurdische Milizen waren im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat die Hauptverbündeten der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition. Derzeit stehen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) im Konflikt mit der Türkei. Diese war in Nordsyrien einmarschiert, um eine sogenannte Sicherheitszone an der Grenze zu errichten.