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2009 eingefrorene GesprächeNordkorea hat kein Interesse mehr an Verhandlungen
01.06.2015, 15:11 Uhr
Seit 2009 wird in Sachen nordkoreanisches Atomprogramm zwischen Pjöngjang und Washington nicht mehr verhandelt. Und nach Ansicht der Führung des kommunistischen Landes soll das auch so bleiben.
Sein Land werde nicht mehr an den Sechs-Parteien-Gesprächen teilnehmen, erklärte Vizeaußenminister Kung Sok Ung in Pjöngjang bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk, in Pjöngjang. "Wir werden uns nicht mehr mit den USA an einen Tisch setzen."
Zu den sechs Parteien der Gespräche über eine Beendigung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms gehören außer Nordkorea und den USA auch Südkorea, China, Japan und Russland.
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