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Der TagOberster Ayatollah misstraut USA trotz Abkommen
17.08.2015, 15:10 Uhr
Das Atomabkommen zwischen den fünf UN-Vetomächten plus Deutschland und dem Iran hat bei vielen Hoffnungen auf positive Veränderungen im Nahen Osten und in der Weltpolitik geweckt. Vor allem die USA und der Iran, die beide aktiv gegen den IS im Irak und Syrien kämpfen, könnten künftig besser zusammenarbeiten oder mindestens miteinander sprechen, so die Idee.
Doch die Optimisten haben ihre Rechnung ohne Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gemacht. Der hält an seinem Feindbild USA weiter fest. Der erzkonservative Geistliche warnte jetzt unter anderem davor, dass die USA Einfluss auf den Iran gewinnen wollten. Alle Wege für politische und wirtschaftliche Einwirkungen der USA seien jedoch fest blockiert.