Der TagOlympiasieger Mo Farah beklagt Rassismus in München
Vierfacher Olympiasieger Mo Farah wurde während der Sicherheitskontrolle am Münchner Flughafen seiner Meinung nach rassistisch behandelt. Deshalb schrieb er auf Instagram: "Traurig zu sehen, dass es in dieser Zeit immer noch rassistische Belästigungen gibt."
Dazu postete der Brite ein Video, in dem zu sehen ist, wie er von einem Bundespolizisten mehrfach aufgefordert wird, zum Gate zu gehen. Dabei berührt der Beamte ihn auch an der Schulter. Farah bezeichnete dies als "Rassismus".
Die Bundespolizei Bayern weist den Rassismus-Vorwurf zurück. "Unser Beamter hat angemessen und korrekt seine Aufgabe erfüllt. Ich kann in keiner Weise ein rassistisches Verhalten seitens des hier eingesetzten, auf dem Video zu sehenden Bundespolizisten erkennen", hieß es in der Polizeimitteilung.
"Weil Herr Farah die Kontrollstelle nicht verlassen wollte, hat das Personal den Bundespolizisten, den man im Video sieht, zur Unterstützung gerufen. Zusammen mit dem Modulmanager versuchte der Beamte, Herrn Farah diese routinemäßige Kontrolle zu erklären und ihn zu beruhigen. Leider ließ er sich aber nicht beruhigen", hieß es in der Erklärung weiter.