Der TagPalästinenser halten US-Touristen für Siedler
Ohje, da ist aber einiges schiefgelaufen.
Palästinenser haben im Westjordanland eine Gruppe von US-Touristen für jüdische Siedler gehalten – und sie angegriffen.
Die Touristen trugen Kippas und hatten sich offenbar in ein Wohngebiet verirrt. Eigentlich wollten sie zum Grabmal der Patriarchen.
Die Palästinenser hätten das Auto der Touristen in Hebron mit Steinen und einer Brandbombe beworfen, erklärte die Polizei.
Hilfe kam von einem anderen Palästinenser. Er gewährte den fünf jungen Männern Zuflucht in seinem Haus, bis israelische Sicherheitskräfte eintrafen.
Zwei der Amerikaner wurden leicht verletzt.
Die Verwechslung war übrigens nicht so absurd: In Hebron leben rund 700 israelische Siedler unter dem Schutz der israelischen Armee inmitten von 200.000 Palästinensern.