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Der TagPalästinenser halten US-Touristen für Siedler

03.09.2015, 21:37 Uhr

Ohje, da ist aber einiges schiefgelaufen.

Palästinenser haben im Westjordanland eine Gruppe von US-Touristen für jüdische Siedler gehalten – und sie angegriffen.

  • Die Touristen trugen Kippas und hatten sich offenbar in ein Wohngebiet verirrt. Eigentlich wollten sie zum Grabmal der Patriarchen.

  • Die Palästinenser hätten das Auto der Touristen in Hebron mit Steinen und einer Brandbombe beworfen, erklärte die Polizei.

  • Hilfe kam von einem anderen Palästinenser. Er gewährte den fünf jungen Männern Zuflucht in seinem Haus, bis israelische Sicherheitskräfte eintrafen.

  • Zwei der Amerikaner wurden leicht verletzt.

Die Verwechslung war übrigens nicht so absurd: In Hebron leben rund 700 israelische Siedler unter dem Schutz der israelischen Armee inmitten von 200.000 Palästinensern.

Quelle: ntv.de