Der TagParkbesucherin von Bison aufgespießt
Im Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming werden Besucher darauf hingewiesen, zu den dort lebenden Wildtieren einen Mindestabstand von 22 Metern einzuhalten. Eine 72-Jährige hat diese Regel nicht beherzigt. Weil die Kalifornierin einem Bison zu nahe kam, wurde sie von dem Tier kurzerhand auf die Hörner genommen. Das teilte die Parkverwaltung in einem Statement mit.
Demnach näherte sich die Frau auf einem Campingplatz mehrmals bis auf drei Meter dem Tier, um Fotos zu machen. Dadurch fühlte sich der Bison offenbar bedroht und griff an. Die Frau erlitt bei der Attacke mehrere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus geflogen. Informationen zum Gesundheitszustand der Frau teilte die Parkverwaltung nicht mit.
"Bisons sind wilde Tiere, die auf Bedrohungen reagieren, indem sie aggressive Verhaltensweisen zeigen", heißt es in der Mitteilung. "Wenn dies nicht dazu führt, dass sich die Bedrohung (in diesem Fall war es eine Person) entfernt, kann ein bedrohter Bison angreifen."