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Der Tag Philippinen wollen Todesstrafe - vor allem für Einen

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Peter Scully

(Foto: AP)

Im Jahr 2006 wurde die Todesstrafe auf den Philippinen abgeschafft. Der neue Präsident Rodrigo Duterte würde sie gerne wieder einführen, um die Drogenkriminalität zu bekämpfen. In einem Fall jedoch sind sich Justiz und Regierung des Landes sicher, ein "starkes Signal" senden zu wollen, wie es Staatsanwalt Jaime Umpa formuliert.

  • Es geht um den Australier Peter Scully. "Wenn es nach mir ginge, würde er sofort die Todesstrafe bekommen", sagte Umpa dem "Sydney Morning Herald". In jedem Fall sollen die legalen Mittel gegen Scully maximal ausgeschöpft werden, auch wenn es zu keiner Hinrichtung kommen sollte. In diesem Fall seien 100 Jahre Haft möglich, so Umpa.
  • Der 52-Jährige wurde im Februar vergangenen Jahres auf der Insel Mindanao festgenommen, von wo aus er ein florierendes Geschäft mit Kinderpornographie betrieben haben soll. Insgesamt 75 Kinder soll er sexuell missbraucht haben, die Taten aufgezeichnet und über das Darknet vertrieben haben. Unter den Opfern war auch ein 18 Monate altes Mädchen namens Daisy. Der Film, der ihre Vergewaltigung zeigt, nannte Scully "Daisy's Destruction" - zu deutsch "Daisys Zerstörung". Zwei seiner minderjährigen Opfer mussten vor laufender Kamera ihre eigenen Gräber graben.

Quelle: ntv.de

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