Der TagPolitiker empört über Syrien-Reise der AfD
Eine Gruppe von AfD-Bundestagsabgeordneten und nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten hatte am Dienstag Fotos veröffentlicht, die sie unter anderem bei einem Treffen mit dem Assad-treuen Großmufti Ahmed Hassun zeigen. Die Reise soll die AfD-Forderung nach einer Rückkehr der in Deutschland lebenden syrischen Flüchtlinge unterstreichen. Politiker von SPD und CDU haben sich mittlerweile kritisch zu der Reise geäußert. Der SPD-Außenexperte Rolf Mützenich sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Das folgt einer gewissen Strategie, das Regime von Assad und seine Unterstützer aufzuwerten." Die Reise werde ein Nachspiel im Bundestag haben. Auch der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion äußerte sich kritisch über die Reise. "Während Bomben und Giftgas von Diktator Assad eingesetzt werden" würden die AfD-Politiker "ohne Skrupel in die Kameras lächeln und sich mit der Täter-Clique treffen", sagte Michael Brand.
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