Der TagPolitiker in Zug-Toilette eingesperrt
Wer auf die Zugtoilette geht, möchte meist möglichst schnell wieder hinaus - auch wenn sich viele Bahnmitarbeiter sicher Mühe geben, den Passagieren auch auf dem Örtchen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Dem Berliner Grünen-Politiker Matthias Oomen blieb das verwehrt - die Tür klemmte. Um Hilfe zu rufen, öffnete er die Twitter-App. "Ich bin im EC Berlin-Dresden und aus irgendeinem Grund blockiert die Tür der Toilette. Notrufsprechstelle gibt es nicht", textete Oomen dort. "Könnt ihr mir helfen?", fragte er die Bahn-Mitarbeiter. Das konnte deren Twitter-Team tatsächlich: Wie eine Bahn-Sprecherin sagte, befreiten DB-Mitarbeiter den Politiker am Hauptbahnhof in Dresden. Da der Tweet öffentlich war, sorgte er auch für einige Erheiterung. Er versuchte noch, daraus etwas Positives zu machen: "Wenn Du darüber gelacht hast, dass ich auf der Toilette eingesperrt war, spende doch ein wenig an die @Bahnhofsmission!", twitterte er. Die Bahnsprecherin sagte, man könne in so einer Notsituation auch die Bundespolizei anrufen.