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Der TagPolizei in Florida gibt Rettung von gestrandetem Pottwal auf

11.03.2024, 14:40 Uhr
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Nach dem Stranden eines Pottwals haben die Behörden im US-Staat Florida auf eine erfolgreiche Rettungsaktion gehofft. (Foto: picture alliance/dpa/City of Venice Florida)

Vor der Golfküste des US-Bundesstaats Florida ist ein lebender Pottwal gestrandet. Hinzugerufene Experten gehen davon aus, dass das Tier nicht gerettet werden kann, wie die zuständige Polizeibehörde des beliebten Touristenorts Venice am Sonntagabend (Ortszeit) bei Facebook mitteilt. Der Versuch, dem Wal von einem Boot aus ein Beruhigungsmittel zu verabreichen, wurde aufgrund der Bedingungen auf dem Wasser als zu gefährlich eingestuft. Inzwischen ist das Tier verendet. Das teilte die Fischerei- und Wildtierbehörde des Staats mit.

Nach Angaben der Polizei wog der Meeressäuger etwa 30 Tonnen und war ungefähr 15 Meter lang - zunächst war er mit rund 20 Metern Länge etwas größer eingeschätzt worden. Am Sonntagmorgen (Ortszeit) war das Tier etwas weiter entfernt von der Küste aufgetaucht, wie die Lokalzeitung "Herald-Tribune" berichtet. Es bewegte sich dann immer weiter auf den Strand zu, zuletzt betrug die Distanz demnach rund 45 Meter. Auf Videos der Polizei ist zu sehen, wie Wellen über den Wal schlugen, der seine Flossen im seichten Wasser immer wieder in die Höhe reckt.

Pottwale leben in allen Weltmeeren. Auf der Suche nach Nahrung können sie nach Angaben der Umwelt- und Tierschutzorganisation WWF bis zu 2000 Meter tief tauchen. Große Bullen können eine Länge von über 20 Metern und ein Gewicht von circa 50 Tonnen erreichen.

Quelle: ntv.de