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Der TagPolizei schließt Gewaltverbrechen bei toter 16-Jähriger aus

03.02.2023, 15:23 Uhr
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Ermittler sichern Spuren am Auffindungsort der Leiche. (Foto: dpa)

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

Bei Suizidgefahr: Notruf 112

Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)

Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.

In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.

Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Bei der in einem Waldstück gefundenen Leiche handelt es sich laut Polizei um die vermisste 16-Jährige aus dem württembergischen Remshalden. Die Ermittler gehen jedoch nicht von einem Gewaltverbrechen aus. "Ein Fremdverschulden ist auszuschließen", teilt die Polizei Reutlingen mit. Aufgrund der Gesamtumstände und des Ergebnisses der Obduktion sei "von einem suizidalen Geschehen auszugehen". Es handele sich um die seit mehr als einer Woche vermisste 16-Jährige. Die Tote war gestern in einem Waldstück gefunden worden. Zuvor hatte die Polizei tagelang nach der Jugendlichen gesucht. Das Mädchen hatte am 24. Januar sein Elternhaus verlassen, war dann aber nicht in die Schule gefahren, sondern mit dem Zug nach Kirchheim unter Teck. Von dort aus war sie in die Teckbahn in Richtung Lenningen gestiegen. Danach hatte sich ihre Spur verloren. n

Quelle: ntv.de