Der Tag

Der TagPolizist schießt nicht auf Schwarzen: Entlassung

13.02.2018, 10:12 Uhr
imago66250719h
(Foto: imago/ZUMA Press)

Weil er nicht auf einen bewaffneten schwarzen Verdächtigen schießen wollte, wurde ein US-Polizist entlassen - jetzt bekommt er 175.000 Dollar Entschädigung. Die Stadt Weirton vermeidet damit einen Prozess wegen unrechtmäßiger Entlassung.

  • Der weiße Polizist Stephen Mader war im Mai 2016 wegen eines Falles von häuslicher Gewalt gerufen worden. Vor Ort traf er auf einen "sichtlich verstörten" bewaffneten Schwarzen.

  • Als der Polizist den Mann aufforderte, die Waffe fallenzulassen, weigerte dieser sich und forderte den Beamten auf, ihn zu erschießen.

  • Anstatt zu schießen hat Mader seine Stimme gesenkt, dem Mann in die Augen geschaut und ihm versichert, dass er nicht schießen werde.

  • Dann kamen aber zwei weitere Polizisten an. Als der Verdächtige die Waffe hob, erschoss einer der Polizisten den Schwarzen mit vier Schüssen. Dessen Waffe erwies sich als ungeladen. Mader wurde wegen Untätigkeit entlassen.