Der TagPolizistin gesteht Giftanschlag auf Ehemann
Der erste Prozesstag begann mit einem Geständnis: Vor dem Landgericht Tübingen hat eine Polizistin zugegeben, dass sie ihren Ehemann vergiften und töten wollte.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die 40-Jährige aus Angst vor dem Verlust des Sorgerechts für ihre zwei Kinder handelte.
Die 40 Jahre alte Mutter zweier Kinder gab an, ihr 52 Jahre alter Ehemann - ebenfalls Polizeibeamter - habe sie psychisch unter Druck gesetzt.
Um ihn zu töten, habe die Frau ihm im Februar in der gemeinsamen Wohnung Insulin gespritzt. Die Staatsanwaltschaft spricht von einer Überdosis.
Auf Drängen des Sohnes rief die 40-Jährige laut Anklage aber den Rettungsdienst, so dass der Mann überlebte.
Angeklagt ist auch eine Kollegin. Sie soll das Insulin besorgt haben, das dem Ehemann verabreicht wurde